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Der Beitrag umreisst kurz die historische Entwicklung bei der Herausbildung der sozialen Berufe und analysiert die aktuelle Situation im Ausbildungsbereich, insbesondere auf der Sekundarstufe II und der Stufe Tertiär B. Weil den Bildungsgängen der Höheren
Fachschulen dank ihres engen Praxisbezugs eine besondere Stellung zukommt, plädiert die Autorin für eine baldige Systematisierung der Höheren Berufsbildung. Allerdings bestehen im Sozialbereich
nach wie vor sehr unterschiedliche Vorstellungen, wie diese weiterentwickelt werden soll.
In nächster Zeit schliessen an den Fachhochschulen die ersten Studierenden ihr Bachelorstudium ab, welches gemäss dem Modulsystem der Bologna-Richtlinien aufgebaut ist. Anstelle des
bisherigen FH-Diploms erhalten sie einen Bachelor of Science (B. Sc). Beim Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) wurde stets betont, die neue Fachhochschulausbildung bringe nur Vorteile für alle: hohe Bildungsrendite, gute Arbeitsmarktaussichten, attraktive Einstiegssaläre. SozialAktuell unterhielt sich mit Nesa Biert, Leiterin Bachelorstudiengang im Fachbereich Soziale Arbeit an der Berner Fachhochschule, und wollte wissen, ob dies auch für Studierende
der Sozialen Arbeit zutrifft.
2005 starteten in der Schweiz an sieben Fachhochschulen die Bachelorstudiengänge in Sozialer Arbeit. Deren Neukonzipierung
und Einführung erfolgte im Rahmen der Bologna-Bildungsreform.
Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, wie der Kompetenzerwerb im Rahmen der verschiedenen Studiengänge
organisiert worden ist, wie sich der Stand der Umsetzung präsentiert
und welche Folgerungen sich für künftige Entwicklungen ableiten lassen.
Im vorliegenden Artikel wird aufgezeigt, welche Bedeutung den konsekutiven Masterstudiengängen für Profession und Disziplin der Sozialen Arbeit sowie ihren zukünftigen Absolvierenden zukommen könnte.
Ursprünglich skeptisch, mittlerweile wohlwollend, aber wachsam: Blaise Kropfs Verhältnis zur Ausbildung auf Sekundarstufe II ist komplex. Als Verantwortlicher fürs Dossier Sozialbereich beim VPOD Bern hat er sich in den letzten Jahren intensiv mit Fragen der Berufsbildung auseinandergesetzt. Ein Gespräch über Chancen und Risiken der neuen Gattung «Fachperson Betreuung».
Seit der Schaffung der Fachhochschulen und den Bologna-Reformen wurden immer wieder Befürchtungen über eine Schwächung der Praxisausbildung oder gar über das Ende des dualen Ausbildungssystems geäussert. Der folgende Beitrag beleuchtet die Bedeutung der Praxisausbildung auf Niveau Fachhochschule sowie deren Umsetzung und Problemlagen.
Der Begriff «Generation Praktika» wird im deutschen Sprachraum seit einigen Jahren für die vielen Universitäts- und Fachhochschul- AbsolventInnen verwendet, die nach Abschluss ihrer Studien keinen regulären Berufseinstieg, sondern lediglich eine Reihe von Praktika-
Anstellungen finden. Wie aus Untersuchungen in der Schweiz bekannt, trifft dieses Phänomen bei uns nur in einem sehr geringen Masse zu (siehe SozialAktuellNr. 2/2008). Obwohl es im Sozialbereich durchaus einige Anhaltspunkte für eine «Generation Vorpraktika» gibt, kann daraus nicht die Schlussfolgerung gezogen werden, dass es sich
dabei um ein Ausbeutungsverhältnis handelt. Störend ist weniger die Existenz oder der Umfang zahlreicher Vorpraktikastellen, sondern vielmehr der Umstand, dass bei weitem nicht alle Institutionen
bereit sind, ihrem eigenen Nachwuchs einen Ausbildungsplatz zur
Verfügung zu stellen.
Seit bereits 45 Jahren besteht das Heimpädagogische Seminar an der Schul- und Heimgemeinschaft Schlössli Ins. Die dreijährige institutsinterne Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher ist stark praxisorientiert und beruht auf der Vermittlung von anthroposophischen, allgemeinbildenden und sozialpädagogischen Ansätzen im Umgang mit schwer erziehbaren Kindern und Jugendlichen. SozialAktuell sprach mit Ueli Seiler-Hugova, dem ehemaligen Leiter des Schlössli Ins.
Mit den bilateralen Verträgen erhalten
SchweizerInnen und EU-Angehörige
den Zugang zum Arbeitsmarkt der Vertragspartner. Die Schweiz macht auch mit bei den europäischen Richtlinien über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, was die gegenseitige Diplomanerkennung sehr vereinfacht.
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