NL 01/12 - Newsletter AvenirSocial - Sektion Aargau
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Wir feuen uns, Ihnen den 01. Newsletter 2012 von AvenirSocial Sektion AG zusammen mit AvenirSocial Schweiz zusenden zu dürfen.
Ihr Vorstand Avenir Social Sektion Aargau
Sektion Aargau
Ethik-Gesprächsrunde 16.02.2012
Erneut iniziiert der VS AG eine Kollegiale Ethik Beratung.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Anmeldung und weitere Infos unter:
Weitere Themen
Unser Kulturtipp
Der Falschschreiber
Killian Fuhrer
Die Lebensgeschichte des Aargauers ist kein Einzelfall. Jede zehnte der in der Schweiz aufgewachsenen Personen ist vom Illettrismus betroffen, trotz obligatorischem Schulbesuch und in den meisten Fällen auch trotz absolvierter Berufslehre. Illettrimsus ist für den einzelnen ein grosses Problem, führt aber auch gesamtgesellschaftlich zu enormen Kosten und zu erheblichem sozialem Ungleichgewicht.
ISBN: 978-3-033-02742-8
Erscheinungsjahr: 2011
Seiten: 168
Unser Bonmot
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Mann kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill, brit. Politiker, 1874-1965)
AvenirSocial Schweiz
Soziale Arbeit und soziales Wohnen
Tagung zum World Social Work Day 2012Zum Welttag der Sozialen Arbeit findet eine Tagung und eine Podiumsdiskussion zum Thema "Soziale Arbeit und soziales Wohnen" statt. Die Tagung nimmt das Thema breit auf (Soziale Arbeit, Sozialpolitik, Wohnungsbau und Stadtentwicklung) und bietet eine Plattform zur fachlichen Diskussion. Es sollen neue Netzwerke geknüpft und die Basis für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit geschaffen werden.
An der anschliessenden Podiumsdiskussion werden die Tagungsthemen diskutiert und Perspektiven aufgezeigt.
Mitglieder haben vergünstigten Zutritt zur Tagung.
Die an die Tagung anschliessende Podiumsdiskussion inkl. Apéro ist kostenlos.
Datum: Dienstag, 20. März 2012
Tagung: 9:00 -17:00 Uhr
Podium: 19:00 - 20.30 Uhr
Ort: Kornhaus Forum, Bern
Die Tagung findet in Kooperation mit der Berner Fachhochschule statt.
Update: Beschwerde Berner Sozialhilfegesetz
Der Antrag auf aufschiebende Wirkung des Berner Sozialhilfegesetztes wurde vom Bundesgericht abgewiesen. Das Bundesgericht begründet seinen Entscheid damit, dass einem Gesetz, welches sich an eine Vielzahl von Adressatinnen und Adressaten richtet, in der Regel keine aufschiebende Wirkung erteilt wird. Auch erkennt das Bundesgericht in den geltend gemachten rechtlichen Unsicherheiten keinen "besonderen Grund", der eine aufschiebende Wirkung rechtfertigen würde.
Volksinitiative "6 Wochen Ferien für alle"
Der wirtschaftliche Strukturwandel hat zu einer massiv höheren Arbeitsbelastung geführt. Die in der Schweiz durch Stress am Arbeitsplatz ausgelösten Kosten sind mit zehn Milliarden Franken pro Jahr zu beziffern.
Um der immer stärker werdenden Arbeitsbelastung Rechnung zu tragen, ist ein angepasstes Verhältnis zwischen Arbeit und Erholung dringend notwendig. Die Forderung nach mehr Ferien ist der richtige Weg. Denn nur durch Ferien ist eine kontinuierliche und vorbeugende Regeneration möglich. Zudem sind längere Ferien eine gerechte und tragbare Beteiligung der Arbeitnehmenden am Produktivitätsfortschritt der letzten zwanzig Jahre.
Die Initiative "6 Wochen Ferien für alle" ist eine moderne Antwort auf die kontinuierlich steigende Arbeitsbelastung.
AvenirSocial unterstützt die Volksinitiative, über die am 11. März 2012 abgestimmt wird.
Universal Periodic Review des UN-Menschenrechtsrates
Im Jahr 2008 wurde die Schweiz dem Überprüfungsverfahren des UNO-Menschenrechtsrats Universal Periodic Review (UPR) unterzogen.
Um die aus dem Verfahren resultierenden Empfehlungen an die Schweiz umzusetzen, organisierte das schweizerische Kompetenzzentrum für Menschenrechte (SKMR) und die Politische Abteilung IV des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ein Seminar. AvenirSocial hat sich am Seminar beteiligt und nutzte die Gelegenheit zur Vernetzung und zur Vertretung der Anliegen der Sozialen Arbeit.
AvenirSocial wird sich 2012 auch am zweiten UPR-Verfahren zur Schweiz beteiligen.
Weiterbildungsreise nach Kosovo
Die Weiterbildungsreise ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit den transnationalen Migrationsprozessen zwischen Kosova und der Schweiz. Ziel der Reiste ist es, die Menschen aus Kosova, die hier in der Schweiz leben, besser zu verstehen und dadurch gezielter unterstützen zu können.
Die Weiterbildungsreise richtet sich an Berufskolleginnen und –kollegen, die mit Menschen aus Kosova arbeiten.
Organisiert wird die Reise von der Berner Fachhochschule.
Reisedatum: 23. bis 29. September 2012
Infoveranstaltung:
29. März 2012, 18:00 Uhr
Fachhochschule Bern, Hallerstrasse 8, Bern
SozialAktuell: Themenschwerpunkt der kommenden Ausgabe
Existenzsicherung in Europa
- Die Deformation der Sozialstaaten durch die Euro-Krise (Beat Baumann)
- Soziale Arbeit zwischen Sozialstaatserosion und Alltagsbewältigung (Christoph Mattes, Andreas Wyss)
- Deutschland: Die Paradoxien von Hartz IV (Claus Reis)
- Schweden: Zu Besuch im Stadtmissionszentrum in Stockholm (Katrin Rau)
- Niederlande: Gesellschaftliche Partizipation als Pflicht (Kitty Cassée, Ruth Gurny)
- Grossbritannien: Neuer Ansatz in der Betreuung gebrechlicher Personen (Rosie Edwards)
- Griechenland: Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Sozialstaat (Euripides Papadimitriou)
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