AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

Fachgruppe Schulsozialarbeit

Fachtagung vom 6. Juni 2018 : Vielfalt durch Qualität - Bewährtes und Neues in der Schulsozialarbeit
Bewährt hat sich die alle zwei Jahre stattfindende Fachtagung, organisiert durch die Fachgruppe Schulsozialarbeit. Knapp 100 Besucherinnen und Besucher nahmen an der Tagung in den Räumlichkeiten der Berner Fachhochschule teil. Als roter Faden führten die beiden Fragen nach bewährter Qualität einerseits und Visionen für die Zukunft der Schulsozialarbeit durch die Referate am Vormittag.

Im Einführungsreferat ging Daniel Iseli grundsätzlich auf die drei Dimensionen: Potenzialqualität, Prozessqualität und Ergebnisqualität nach Donabedian ein. Als mögliche Perspektiven zur Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit bietet die BFH in Zukunft Weiterbildungsmöglichkeiten für Führungskräfte, einen Fachkurs zum Thema Kindesschutz in der Schulsozialarbeit und weitere Publikationen an.
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Präsentation Daniel Iseli - document, 0.42 MB)   Präsentation Daniel Iseli
Annette Just knüpfte direkt ans Einführungsreferat von Daniel Iseli an und erweiterte die Dimensionen der Qualität um verschiedene Handlungsperspektiven wie: Evaluationswissen, Methodenwissen, Sozialarbeiterisches Fachwissen, Theoriewissen, Beratungskompetenz und Kooperationswissen. Sie sensibilisierte für die unterschiedlichen Systeme im Kontext der Schulsozialarbeit, einerseits aus der Perspektive des Individuums, der Klasse, der Schule als Ganzes, der Umwelt Schule usw. und deren Wechselwirkung. Sie forderte auf zum «kooperativen nicht wissen», und zum Beobachten, nicht nach Ursache und Wirkung zu suchen, sondern zirkuläre Fragen zu stellen, jede Person hat viele Handlungsmöglichkeiten. Die Schulsozialarbeitenden fordert sie auf, etwas auszuprobieren, den Prozess (z.B. mit Skalierungsfragen) zu dokumentieren und die Qualifikationen der Schulsozialarbeit ganz selbstverständlich zu zeigen.
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Präsentation Annette Just - document, 1.2 MB)   Präsentation Annette Just
Monique Brunner und Simone Ambord stellten erste Ergebnisse der Studie «Kooperationsformen und Nutzungsstrukturen in der Schulsozialarbeit» vor. Vertiefte Ergebnisse der Nationalfondsstudie in Zusammenarbeit von PH und BFH werden erst im 2019 publiziert. Anhand von fünf zusammenhängenden Merkmalen wie: Interdependenz, gemeinsame Ziele, Flexibilität in der Zusammenarbeit, gemeinsam neue Aktivitäten entwickeln und gemeinsame Reflexion der Arbeitsprozesse, wird die Kooperation sowohl von Lehrpersonen wie auch von Schulsozialarbeitenden als relativ gut bewertet.
Sandra Geissler ging in ihrem Referat der Frage nach der Zielsetzung, den Erwartungen und der Qualität von Schulsozialarbeit auf den Grund. Sie stellte die These auf, dass die Qualität von Schulsozialarbeit daran gemessen wird, wie weit Erwartungen erfüllt werden. Das Ziel von Schulsozialarbeit muss sein, Kinder möglichst früh zu erreichen, denen es nicht genügend gut geht.
Die Erwartungen an die Schulsozialarbeit kommen jedoch aus ganz unterschiedlichen Perspektiven, wie z.B. der Schüler, der Schule (Lehrpersonen, Schulleitungen usw.), der Eltern, weiterer Betreuungspersonen und auch aus der Profession selber als eigenständiges Handlungsfeld.
Die Rahmenbedingungen der Schulsozialarbeitenden als Dauergäste in der Schule sind teilweise sehr anspruchsvoll und die Arbeitsfelder hochkomplex. Als gute Qualität von Schulsozialarbeit plädiert Sandra Geissler für drei Hauptkriterien:
1. Das Kernangebot von Schulsozialarbeit an der Schule definieren
2. Erwartungen und Aufträge klären
3. Hohe Präsenz und offene Türen
Schulsozialarbeit gilt als statistisch relevante Arbeit im Vergleich zu vielem, was nicht relevant sei. So ist ihre Vision, viel statistisch relevante Schulsozialarbeit zu leisten.

Unter dem Motto Humor ist (Lebens-)Qualität führte Gisella Bächli als Co-Moderatorin Manuela Thomet durch den Anlass. Ihr "Apéro à la Vita è bella", ihre Ausführungen über Humor und die Darstellung als "menschliche Skulptur", die goldenen Regeln und einige Perlen des Tags ermöglichten einen etwas anderen Zugang zur Qualität in der Schulsozialarbeit.
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Präsentation Gisela Bächli - document, 0.66 MB)   Präsentation Gisela Bächli
Am Nachmittag fanden, wie bewährt, fünf frei wählbare Workshops zu Methoden und praktischer Umsetzung verschiedenster Ansätze statt.
Neues Leitbild zur Sozialen Arbeit in der Schule
Die Herausforderungen im Bereich der Sozialen Arbeit in der Schule sind vielfältig. AvenirSocial, der Berufsverband der Professionellen der Sozialen Arbeit und der Schulsozialarbeitsverband SSAV publizieren zur stärkeren Etablierung und Verankerung der Sozialen Arbeit in der Schule ein neues Leitbild. Die Fachgruppe Schulsozialarbeit AvenirSocial Espace Mittelland hat aktiv bei der Erarbeitung mitgewirkt.

Die Verbreitung und Implementierung der Schulsozialarbeit in der Schweiz ist durch die vielfältigen Bedarfssituationen und unterschiedlichen politischen Prioritäten sehr verschieden ausgestaltet. Das neue Leitbild soll zur Konsolidierung und Entwicklung dieses jungen Arbeitsfeldes beitragen, das fachliche Profil der Schulsozialarbeit stärken sowie zur Klärung des Dienstleistungsangebotes dienen.
Zum Leitbild und zum Download.

Fachtagung 2016: Gemeinsam aktiv: Schulsozialarbeit und Eltern zum Wohle des Kindes
Gegen hundert Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter aus der ganzen Deutschschweiz nahmen an der fünften Fachtagung der Fachgruppe Schulsozialarbeit AvenirSocial Espace Mittelland teil. Sie stellten sich den Fragen nach einer gelingenden Kooperation, nach der Unterstützung der Eltern in ihrem Erziehungsauftrag und nach den Möglichkeiten und Grenzen der Beiträge der Schulsozialarbeit in diesem Bereich.

Hauptreferate:

Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Prof. Daniel Iseli, BFH Bern: Schulsozialarbeit 2016 - document, 0.59 MB)   Prof. Daniel Iseli, BFH Bern: Schulsozialarbeit 2016 (0.59 MB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Dipl. Psych. Michael Biene: Aufbau kooperativer Beziehungsmuster zwischen Fachpersonen und Eltern: Kurzdarstellung: SIT-Modell - document, 0.19 MB)   Dipl. Psych. Michael Biene: Aufbau kooperativer Beziehungsmuster zwischen Fachpersonen und Eltern: Kurzdarstellung: SIT-Modell (0.19 MB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Dr. med. Ursula Bühlmann: Kinder und Jugendliche im Netz – Lösungsfokussiertes Arbeiten mit dem System - document, 1.6 MB)   Dr. med. Ursula Bühlmann: Kinder und Jugendliche im Netz – Lösungsfokussiertes Arbeiten mit dem System (1.6 MB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Claudia Sacchetti, MA Interkulturelle Kommunikation & Führung: Interkulturelle Sensibilität als Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts - document, 2.2 MB)   Claudia Sacchetti, MA Interkulturelle Kommunikation & Führung: Interkulturelle Sensibilität als Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts (2.2 MB)

Zusammenfassungen aus den sechs Workshops:
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (2016_05_Fachtagung_SSA_Zusammenfassungen_Workshops.pdf - document, 60 KB)   2016_05_Fachtagung_SSA_Zusammenfassungen_Workshops.pdf (60 KB)

Ergänzende Unterlagen zur Fachtagung:
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (2016_05_Workshop1_Referat_Silvia_Salathe - document, 0.12 MB)   2016_05_Workshop1_Referat_Silvia_Salathe (0.12 MB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (2016_05_Workshop_5_Referat_Kurt_Affolter - document, 0.14 MB)   2016_05_Workshop_5_Referat_Kurt_Affolter (0.14 MB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (2016_05_Workshop_5_Kurt_Affolter_Check-Liste_fuer_Lehrpersonal_2014 - document, 0.14 MB)   2016_05_Workshop_5_Kurt_Affolter_Check-Liste_fuer_Lehrpersonal_2014 (0.14 MB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster ( 2016_05_Workshop_5_Kurt_Affolter_Erziehungsverantwortung_und_behoerdliche_Intervention - document, 0.12 MB)   2016_05_Workshop_5_Kurt_Affolter_Erziehungsverantwortung_und_behoerdliche_Intervention (0.12 MB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (2016_05_Workshop_5_Leitfaden_KT_Zug_Zusammenarbeit_Schule_KESB_092015 - document, 0.53 MB)   2016_05_Workshop_5_Leitfaden_KT_Zug_Zusammenarbeit_Schule_KESB_092015 (0.53 MB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (2016_05_Workshop_5_Anzeige-_und_Meldepflichten_Kathrin_Affolter_aus_ZKE_1-2013 - document, 87 KB)   2016_05_Workshop_5_Anzeige-_und_Meldepflichten_Kathrin_Affolter_aus_ZKE_1-2013 (87 KB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (2016_05_Workshop_6_Praesentation_Familiensupport_Bern West - document, 0.63 MB)   2016_05_Workshop_6_Praesentation_Familiensupport_Bern West (0.63 MB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (2016_05_Literaturliste_Haupt_Fachtagung_SSA.pdf - document, 0.14 MB)   2016_05_Literaturliste_Haupt_Fachtagung_SSA.pdf (0.14 MB)

Fachtagung 2014: „Krach – Streit – Mobbing... und die Rolle der Schulsozialarbeit“
Rund 80 Fachpersonen nahmen an der vierten Fachtagung der Fachgruppe Schulsozialarbeit AvenirSocial Espace Mittelland teil.

Referentinnen und Referenten beleuchteten die Aufgabe und Rolle der Schulsozialarbeit, sprachen über Sinn, Zweck und Entstehungsbedingungen von Krach – Streit und Mobbing bei Kindern und Jugendlichen, stellten wirksame Interventionen bei Cybermobbing vor und zeigten auf, wie dieser modernen Form von Konfliktaustragung an Schulen früh begegnet werden kann.

In sechs spannenden Workshops wurden gelungene Projekte und Arbeitsmethoden in der Arbeit mit Streit – Krach – Mobbing in den Bereichen Früherkennung, Prävention und Intervention vorgestellt.

Untenstehend die Referate des Vormittags:
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Referat Daniel Iseli: Krach-Streit-Mobbing und die Schulsozialarbeit - document, 0.11 MB)   Referat Daniel Iseli: Krach-Streit-Mobbing und die Schulsozialarbeit (0.11 MB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Handout Thomas Aebi: Kinder streiten ...warum eigentlich? - document, 0.62 MB)   Handout Thomas Aebi: Kinder streiten ...warum eigentlich? (0.62 MB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Referat Regula Berger: Cybermobbing - document, 1.4 MB)   Referat Regula Berger: Cybermobbing (1.4 MB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Referat Mischa Oesch: Kinderschutzgruppe Inselspital Bern - document, 0.28 MB)   Referat Mischa Oesch: Kinderschutzgruppe Inselspital Bern (0.28 MB)
November 2012: Bitte um Verzicht auf radikale Beitrags-Kürzung bei der Schulsozialarbeit
Die Fachgruppe Schulsozialarbeit AvenirSocial Espace Mittelland schrieb allen Grossrätinnen und Grossräten mit der Aufforderung, die neu geplante kantonale der Schulsozialarbeit nicht von 30% auf 10% der Personalkosten zu reduzieren.

Die Hauptargumente:
  • Im Unterschied zu anderen Beratungsangeboten können die Kinder Schulsozialarbeit selbständig und sofort kontaktieren, wenn sie Hilfe brauchen.
  • Die positive Wirkung von Schulsozialarbeit ist durch zahlreiche Evaluationen belegt.
  • Schulsozialarbeit kann zu Einsparungen im Vormundschaftsbereich führen!
  • Schulsozialarbeit trägt kostengünstig zu einem lernförderlichen Klima an Schulen bei. Davon profitieren alle Kinder und Eltern.
  • Schulsozialarbeit entlastet Lehrpersonen und hilft mit, Unterrichtsstörungen entgegenzuwirken.

Juni 2012: Stellungnahme zur neuen Volksschulverordnung
Aufgrund der neuen kantonalen Mitfinanzierung der Schulsozialarbeit braucht es in der Volksschulverordnung (VSV) Detailbestimmungen. Diese regeln, unter welchen Bedingungen sich der Kanton an den Löhnen beteiligt.

Unsere Fachgruppe Schulsozialarbeit AvenirSocial Espace Mittelland hat sich intensiv mit dem Entwurf der Verordnung befasst. Aufgrund ihrer Stellungnahme und auf der Basis von berufpolitischen Grundsätzen haben wir die untenstehende Stellungnahme bei der Erziehungsdirektion eingereicht. Verbesserungsbedarf besteht insbesondere bei den Themen Qualifikation, Mindestpensum und Berechnung der Lohnkosten.

Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Stellungnahme zu Volksschulverordnung: Ausführungen zur Schulsozialarbeit - document, 30 KB)   Stellungnahme zu Volksschulverordnung: Ausführungen zur Schulsozialarbeit (30 KB)
Fachtagung 2012 "Gelingende Kooperation in der Schulsozialarbeit"
Wie zentral Kooperation in Berufsfeld der Schulsozialarbeit (SSA) ist, zeigte sich an der dritten Fachtagung am 24. Mai 2012 in der Aula der BFH Soziale Arbeit deutlich.
Die Fachgruppe Schulsozialarbeit Espace Mittelland ist stolz, den über 60 Teilnehmenden einen anregenden Tag geboten zu haben. Sie dankt sowohl den Teilnehmenden für ihr Interesse, wie auch der BFH Soziale Arbeit und AvenirSocial Sektion Bern für die grosszügige Unterstützung der Veranstaltung.
Das Eingangsreferat von Prof. Daniel Iseli von der BFH Soziale Arbeit beleuchtete Bedingungen und Formen von Kooperation und schuf damit eine Diskussionsbasis. Hans-Peter Elsinger vom Kantonalen Jugendamt erläuterte die Veränderungen, die mit der Einführung der neuen Vormundschaftsbehörden auf die Professionellen zukommen. Die Rolle der Schulsozialarbeit ist darin noch wenig definiert, eine Profilierung könnte auch ein Thema für die Fachgruppe werden.

Noch spezifischer auf die Situation der Risikoerfassung von Kindesgefährdungen gingen nach der Pause Dr. Andreas Jud und Regula Gartenhauser ein. Sie erläuterten erstmals vor einem Fachpublikum ihre aktuellen Forschungsergebnisse zur Rolle der Schulsozialarbeit in der Früherkennung.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen starteten 5 Workshops, die sich verschiedenen Kooperationspartnern der Schulsozialarbeit widmeten. Besonders die beiden Workshops "Zusammenarbeit von Schulsozialarbeit und Schulleitung" und "Schulsozialarbeit und Lehrpersonen" stiessen auf reges Interesse. Sind doch Schulleitungen und Lehrpersonen die wichtigsten Kooperationspartner der Schulsozialarbeit.

Einen wundersam anregenden und ermutigenden Abschluss des Tages bot das Referat von Christine Harzheim, Leiterin des Integrationsprogramms NIP. Sie ermunterte die Anwesenden, in ihren Beratungen auch gegenüber unkooperativen Jugendlichen respektvoll, einfühlsam und transparent zu bleiben. Sie zeigte auf, dass Kooperation nur gelingen kann, wenn sie auf der Anerkennung der Autonomiebestrebungen Jugendlicher fusst und eigene Grenzen kommuniziert.

Simone Gaberell

Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Referat Iseli: Kooperation in der Schulsozialarbeit: ein zentraler Erfolgsfaktor - document, 0.11 MB)   Referat Iseli: Kooperation in der Schulsozialarbeit: ein zentraler Erfolgsfaktor (0.11 MB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Referat Elsinger: Schulsozialarbeit und Kindesschutz - document, 45 KB)   Referat Elsinger: Schulsozialarbeit und Kindesschutz (45 KB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Referat Jud & Gartenhauser: Rolle der Schulsozialarbeit bei Gefährdungsmeldungen - document, 0.23 MB)   Referat Jud & Gartenhauser: Rolle der Schulsozialarbeit bei Gefährdungsmeldungen (0.23 MB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Gehrig: Workshop-Ergebnisse: Schulsozialarbeit und Lehrpersonen - document, 29 KB)   Gehrig: Workshop-Ergebnisse: Schulsozialarbeit und Lehrpersonen (29 KB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Referat Harzheim: Hilfreiche Elemente zur Beziehungsgestaltung und Prozesssteuerung - document, 0.41 MB)   Referat Harzheim: Hilfreiche Elemente zur Beziehungsgestaltung und Prozesssteuerung (0.41 MB)


November 2011: Der Grosse Rat sagt Ja zur Mitfinanzierung der Schulsozialarbeit!
Mit einer hauchdünnen Mehrheit von 72 zu 71 Stimmen sprach sich der Grosse Rat am Mittwoch, 23. November 2011 für eine verbindliche kantonale Mitfinanzierung der Schulsozialarbeit im Umfang von 30% aus. Das freut uns sehr - auch wenn wir eine deutlich höhere finanzielle Beteiligung als angemessener erachten.

Unsere Fachgruppe Schulsozialarbeit AvenirSocial Espace Mittelland hat sich während dem letzten Jahr intensiv für die verbindliche Mitfinanzierung engagiert. Das war entscheidend wichtig. Herzlichen Dank allen ehrenamtlich engagierten Mitgliedern!


Wie sich unsere Fachgruppe im 2011 engagiert hat
21. November 2011:
Interview mit Schulsozialarbeiterin Simone Gaberell im "Bund". Simone Gaberell ist aktives Mitglied unserer Fachgruppe.

Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Interview mit Schulsozialarbeiterin Simone Gaberell - document, 80 KB)   Interview mit Schulsozialarbeiterin Simone Gaberell (80 KB)
30. Juni 2011:
Angebot an vorbereitende Kommission und die Fraktionspräsidien, die Aufgaben und Leistungen der Schulsozialarbeit näher vorzustellen. Brief und beigelegtes Argumentarium wurden gemeinsam mit der Konferenz der Stellenleitenden Schulsozialarbeit verfasst und verschickt.

29. März 2011:
Mittagsinformationsveranstaltung fürGrossrätinnen und Grossräte zu den Aufgaben, Schwerpunkte und zum Nutzen der Schulsozialarbeit. Dieser Anlass wurde gemeinsam mit der Konferenz der Stellenleitenden Schulsozialarbeit Kanton Bern durchgeführt.

7. März 2011:
Auf Initiative unserer Fachgruppe hin konnte Herr Regierungrat Bernhard Pulver einen ganz konkreten Einblick in den Alltag der Schulsozialarbeit von Ostermundigen erhalten. Die Arbeitsweise, Schwerpunkte und die Wirkungen der Schulsozialarbeit wurden ihm von ExpertInnen vorgestellt.

Januar 2011:
Erarbeitung und Begründung zentraler Anträge in unserer Stellungnahme zur Revision des Volkschulgesetzes.


Schulsozialarbeit verbindlich, massgeblich und verlässlich finanzieren
In der laufenden Revision des Volkschulgesetzes VSG soll die gesetzliche Grundlage geschaffen werden, damit der Kanton Bern die Schulsozialarbeit finanziell unterstützen kann. Der Gesetzesentwurf ist jedoch viel zu unverbindlich formuliert. Gemeinsam mit der Fachgruppe Schulsozialarbeit AvenirSocial Espace Mittelland haben wir unsere zentralen Anliegen erarbeitet und in die Vernehmlassung eingebracht:

1) Eine verbindliche, massgebliche und verlässliche Finanzierung der Schulsozialarbeit:
a) verbindliche kantonale Mitfinanzierung, wenn klar definierte Kriterien und Qualitätsstandards erfüllt sind
b) massgebliche kantonale Mitfinanzierung zu 50% der Lohnkosten
c) verlässliche kantonale Mitfinanzierung über 4-jährige Verträge
2) Pro max. 400 Schüler/innen eine Vollzeitstelle zu 100%, Minimalpensum nicht unter 50%.
3) Vom Kanton definierte Anforderungen an die Qualifikation des Fachpersonals.

Unsere Argumente und die vollständige Stellungnahme.

Dokumentation Regionale Fachtagung vom 4. Mai 2010
Unsere Fachgruppe Schulsozialarbeit Espace Mittelland organisierte die Fachtagung zum Thema „Schulsozialarbeit wirkt! Wie wirken wir wirklich?“

Hier finden Sie einen Kurzbericht und Unterlagen zur Tagung.

Fachgruppe Schulsozialarbeit AvenirSocial Espace Mittelland
Die Fachgruppe wurde im Februar 2009 gegründet. Engagierte Schulsozialarbeiter/innen haben sich unter dem Dach von AvenirSocial regional organisiert. Sie bringen ihre Interessen via Berufsverband direkt in die Politik ein.
Die Fachgruppe ist offen für alle Mitglieder von AvenirSocial, die in der Schulsozialarbeit im Mittelland tätig sind. Weitere Kolleginnen und Kollegen sind willkommen.

Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Unsere Fachgruppe in Kürze - document, 65 KB)   Unsere Fachgruppe in Kürze (65 KB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Ziele und Aktivitäten der Fachgruppe Schulsozialarbeit AvenirSocial Espace Mittelland - document, 0.11 MB)   Ziele und Aktivitäten der Fachgruppe Schulsozialarbeit AvenirSocial Espace Mittelland (0.11 MB)

Interessiert, in der Fachgruppe aktiv mitzuwirken? Als Mitglied von AvenirSocial ist das möglich.

Was bedeutet ein Engagement in der Fachgruppe?
1. Die Möglichkeit das Image der Schulsozialarbeit positiv zu stärken.
2. Mithilfe bei der Ausgestaltung des Berufsfeldes der Schulsozialarbeit in den Kantonen Bern, Freiburg und Solothurn.
3. Ein verbindliches ehrenamtliches Engagement im Rahmen von ca.:
  • 5 Arbeitssitzungen pro Jahr (jeweils Montags 16 – 18 Uhr in den Büroräumlichkeiten des Berufsverbandes in Bern)
  • Mithilfe bei der Organisation und Durchführung einer Fachtagung (findet im 2 Jahres-Turnus statt)
  • Evtl. 1 Retraite pro Jahr
  • zusätzliche Aktivitäten nach Absprache und je nach Ressourcen: z.B. Verfassen von Stellungnahmen bezüglich Entwicklung, Strukturen und Rahmenbedingungen der Schulsozialarbeit, Vernetzung (LEBE, kantonale PolitikerInnen und Parteien, Berner Fachhochschule BFH, Fachgruppe AvenirSocial Schweiz, SSAV etc.).

In der Regel wird ein Teil des zeitlichen Engagements vom Arbeitgeber oder der Arbeitgeberin übernommen. Ein aktives Engagement bereichert sowohl persönlich, wie auch fachlich und ist eine kostenlose Weiterbildung.

Informationen zur Fachgruppe Schulsozialarbeit Schweiz sind im Intranet von AvenirSocial zu finden: